COVID/Coronavirus

Informationen zum neuen Coronavirus (SARS-2019-nCoV) aus unserer Praxis.
Wir führen Abstriche, Tests und Blutabnahmen auf COVID-19 durch und beraten Sie umfassend zum Thema.

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02.12.2020

Tests vor den Feiertagen (Weihnachten/Silvester)

Liebe Patienten! Uns erreichen zahlreiche Anfragen von Patienten, die vor den Feiertagen einen Coronatest wünschen. Damit soll eine akute infektiöse Coronavirus-Infektion vor dem …

Liebe Patienten!
Uns erreichen zahlreiche Anfragen von Patienten, die vor den Feiertagen einen Coronatest wünschen. Damit soll eine akute infektiöse Coronavirus-Infektion vor dem Besuch von Familie und Verwandten oder vor einer Reise ausgeschlossen werden.
Wir haben aufgrund der großen Nachfrage zusätzliche Sprechstunden eingerichtet. Bitte beachten Sie: die Kosten für Tests bei Patienten ohne Krankheitssymptome werden nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

Wir versuchen kurzfristige Terminausfälle zu vermeiden um möglichst vielen Patienten einen Test-Termin zu ermöglichen. Für die Woche vor Weihnachten (Mo 21. - Mi 23.12.) und vor Silvester (Mo 28. - Mi 30.12.) gelten deshalb folgende Regeln:
. Wir bitten Sie persönlich einen Termin für den Test in der Praxis zu vereinbaren
. Kommen Sie möglichst in den Mittagszeiten zur Terminvereinbarung vorbei
. Der Test muss bei Terminvereinbarung vorab bezahlt werden
. Sie können den Termin bis zu 48 Stunden vorab stonieren. In diesem Fall erhalten Sie selbstverständlich Ihr gezahltes Geld zurück.

Für telefonische Rückfragen zum Ablauf und zu den Kosten stehen wir natürlich gerne zur Verfügung.
Selbstverständlich halten wir auch an den Vorfeiertagen den normalen Sprechstundenbetrieb aufrecht. Für Patienten mit akuten Erkrankungen - auch bei Verdacht auf COVID-Erkrankung - steht unsere Akutsprechstunde zur Verfügung. Hier bitten wir Sie um kurze telefonische Terminvereinbarung.

24.11.2020

Neue Regeln für Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Bei Einreise müssen Sie sich online registrieren (egal in welchem Transportmittel die Einreise erfolgt ist). Die Meldung erfolgt über das Portal www.einreiseanmeldung.de. Ein …

Bei Einreise müssen Sie sich online registrieren (egal in welchem Transportmittel die Einreise erfolgt ist). Die Meldung erfolgt über das Portal www.einreiseanmeldung.de. Ein Nachweis über die durchgeführte Registrierung ist bei Einreise mit sich zu führen.

Die bisher vorgeschriebene Quarantäne entfällt seit ein Gerichtsurteil die bisherige Regelung für ungültig erklärt hat (seit 23.11.). Sie sind berechtigt, innerhalb von 10 Tagen nach Einreise einen kostenfreien Test durchführen zu lassen. Auf Wunsch können wir diesen Test bei Ihnen durchführen.

Unter diesem Link finden Sie mehr Informationen der Bundesregierung.

02.12.2020

PCR-Test versus Antigen-Test

Aktuell sind zwei verschiedene Testvarianten für Coronavirus in unserer Praxis möglich. Beide Tests arbeiten mit Nasen-Rachen-Abstrichen. Ein Abstrich wird mit einem Watteträger …

Aktuell sind zwei verschiedene Testvarianten für Coronavirus in unserer Praxis möglich. Beide Tests arbeiten mit Nasen-Rachen-Abstrichen. Ein Abstrich wird mit einem Watteträger entnommen, der tief in den Hals und die Nase eingeführt wird, um dort Atemwegssekret mit möglichen Coronaviren zu gewinnen. Die Durchführung ist etwas unangenehm aber nicht schmerzhaft und dauert nur sehr kurz.

1) Der PCR-Test
Mit diesem Test wird Erbmaterial der Coronaviren nachgewiesen. Der Test ist besonders präzise und findet auch geringe Virusmengen. Der Test ist der sogenannte "Goldstandard" - also der etablierteste Test und er wird überall anerkannt. Nachteile sind: das Ergebnis liegt erst nach einem Tag vor und die Kosten sind recht hoch.
Der PCR-Test ist dann vorgeschrieben, wenn die Kosten für den Abstrich von den Krankenkassen oder den Behörden übernommen werden (z.B. Reisen aus Risikogebieten, Risikokontakten zu Positiven, für Lehrer und KiTa-Angestellte oder bei Warnung durch die Corona-App). Manche Fluggesellschaften oder Reiseländer verlangen auch ausdrücklich einen PCR-Test. Natürlich ist der Test auch als Wunschleistung möglich.

2) Der Antigen-Test
Hier werden Oberflächenproteine des Virus nachgewiesen. Auch dieser Test ist extrem präzise. Bei Patienten die ansteckend sind, die also größere Mengen an Virus in den Atemwegen aufweisen, wird der Test sicher positiv ausfallen. Der Test ist also besonders geeignet um eine akute ansteckende Coronavirus-Infektion sicher auszuschließen - beispielsweise vor Verwandtenbesuchen, beruflichen Kontakten oder Reisen. Das Ergebnis liegt bereits nach 15 Minuten vor. Die Kosten des Tests sind zudem deutlich niedriger als bei der PCR. Da der Antigen-Test noch relativ neu ist kann nicht garantiert werden, dass das Testergebnis bei allen Situationen anerkannt wird, beispielsweise bei Auslandsreisen außerhalb von Europa. (Für Reisen auf die kanarischen Inseln wird ein negativer PCR-Test verlangt!)

Für Corona-Tests bitten wir dringend um Terminvereinbarung. Sie müssen sich aber nicht vorher auf eine Testvariante festlegen sondern können das Informationsgespräch bei uns abwarten.
Wir informieren Sie gerne bei zusätzlichen Fragen zum Thema!

01.12.2020

Testangebote und Kostenübernahme

Eins vorweg: die Situation ist unübersichtlich und ändert sich ständig. Wir halten diese Informationen für Sie tagesaktuell. Hier die verschiedenen Szenarien: 1) COVID-Symptome: …

Eins vorweg: die Situation ist unübersichtlich und ändert sich ständig. Wir halten diese Informationen für Sie tagesaktuell. Hier die verschiedenen Szenarien:
1) COVID-Symptome: Falls Covid-typische Symptome wie beispielsweise Husten, Fieber, Schnupfen, Geschmacksstörungen, Halsschmerzen und Kopfschmerzen vorliegen ist der Test Krankenkassenleistung
2) Reisende aus dem Ausland: Bei Einreise aus einem ausländischen Risikogebiet - wie in der RKI-Länderliste hinterlegt müssen Sie sich zunächst online als Reiserückkehrer registrieren. Sie dürfen dann innerhalb von 10 Tagen einen Test auf Kosten der Behörden durchführen lassen.
3) Innerdeutsche Reisen: Falls Sie einen Test wünschen (vor Abreise oder nach Rückkehr) müssen Sie diesen selbst bezahlen - unabhängig von den Risikogebieten
4) Warnung durch die Corona-App: bei einer ROTEN Warnung können Sie sich innerhalb von 10 Tagen testen lassen. Bei privat und gesetzlich versicherten Patienten übernehmen die Behörden die Kosten für den Test.
5) Risikokontakte: bei Risikokontakten mit positiv getesteten Personen ist ein Test auf Kosten der Behörden möglich. Risikokontakt heißt: mind. 15 Minuten Kontakt mit sicher positiver Person z.B. im gleichen Innenraum, im Sportstudio, beim gemeinsamen Feiern, in Schulklassen oder anderem engen räumlichen Kontakt. Auch in der gleichen Wohnung lebende Familienangehörige von positiv getesteten Personen dürfen sich testen lassen.
6) Lehrer und KiTA-Angestellte: Sie können sich ab Ende Herbstferien bis vor Weihnachten insgesamt drei Mal auf Kosten der Behörden testen lassen.
Wir sind berechtigt, für alle diese Fragestellungen Coronatests bei uns durchzuführen.
Falls in Ihrem Fall die Kosten nicht durch die Krankenkasse oder die Behörden übernommen werden ist der Test eine Eigenleistung für die wir eine Rechnung stellen müssen. Über die Kosten informieren wir Sie selbstverständlich ausführlich.
Hier noch eine übersichtliche Zusammenfassung zum Thema von der Kassenärztlichen Vereinigung.
Melden Sie sich bei Rückfragen - telefonisch oder per email.

18.10.2020

Wichtigkeit der Grippeimpfung!

COVID-19 und Grippe verursachen ähnliche Symptome. Beide Erkrankungen führen zu Schädigungen der gleichen Organsysteme (vor allem Lunge, Herz). Und ähnliche Patientengruppen sind …

COVID-19 und Grippe verursachen ähnliche Symptome. Beide Erkrankungen führen zu Schädigungen der gleichen Organsysteme (vor allem Lunge, Herz). Und ähnliche Patientengruppen sind von komplizierten Verläufen betroffen. Wahrscheinlich ist eine gleichzeitige Infektion mit SARS-CoV-2 (dem Erreger von COVID) und dem Grippevirus besonders gefährlich und komplikationsreich.
Deshalb: lassen Sie sich in dieser Saison gegen Grippe impfen!

Patienten ab 60 Jahren und/oder Patienten mit chronischen Grunderkrankungen wie zum Beispiel Herzerkrankungen, Lungenerkrankungen, Diabetes können sich auf Kosten der Krankenkasse impfen lassen.
Zudem ist die Impfung vorgesehen für Personen mit beruflich bedingt vielen Kontakten mit anderen Menschen.
Außerdem haben folgende Krankenkassen eine Impfmöglichkeit für alle ihre Mitglieder eingeräumt: AOK Rheinland, Techniker, DAK, Barmer, Bergische Krankenkasse, BIG direkt gesund, BKK 24, BKK EUREGIO, KKH, mhplus-Betriebskrankenkasse, pronova BKK, Siemens-Betriebskrankenkasse, VIACTIV Krankenkasse.

Wir haben aufgrund der besonderen Situation dieses Jahr einen großen Vorrat an gut verträglichem Impfstoff für unsere Patienten reservieren lassen. Vereinbaren Sie rechtzeitig einen Termin für die Impfung!

26.09.2020

Alter als entscheidender Risikofaktor!

immer mehr wissenschaftliche Daten bestätigen die klinischen Beobachtungen der letzten Monate: Das Alter ist der entscheidende Risikofaktor für aggressive COVID-Verläufe. Je älter …

immer mehr wissenschaftliche Daten bestätigen die klinischen Beobachtungen der letzten Monate: Das Alter ist der entscheidende Risikofaktor für aggressive COVID-Verläufe. Je älter die Patienten sind, desto gefährdeter sind sie für Komplikationen bis hin zu Todesfällen.

Das Risiko beginnt mit ca 55 Jahren anzusteigen und wird mit zunehmendem Lebensalter höher. Das höchste Risiko tragen Patienten über 85 Jahren.
Dies führt zu folgenden Beobachtungen: 8 von 10 Todesfällen unter COVID traten bei Patienten über 70 Jahren auf. Das bedeutet natürlich nicht, dass die meisten Patienten in diesem Alter an COVID versterben. Beispielsweise zeigen Daten aus China dass dort 85% der über 80jährigen eine Coronavirus-Infektion überstanden und wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden konnten.

Interessanterweise scheint das Alter auch der Faktor zu sein, der die niedrige Sterblichkeit erklärt, die in Deutschland in den ersten Krankheitsmonaten im Vergleich zu anderen europäischen Ländern beobachtet wurde. In anderen Ländern mit höherer Mortalität waren ältere Patientengruppen von COVID betroffen. Und in bei diesen Patienten traten entsprechend häufiger langwierige Fälle und Komplikationen mit tödlichem Ausgang auf. Wahrscheinlich hat uns geschützt dass in Deutschland initial junge Patienten betroffen waren - Reiserückkehrer aus dem Skiurlaub und deren junges soziales Umfeld.

Diese Beobachtungen erklären auch, dass in der zweiten Krankheitswelle bisher nur wenige Patienten an COVID versterben weil der weit überwiegende Teil der betroffenen Patienten jung und ohne Begleiterkrankungen ist.

Was bedeutet das nun für uns? Der Schutz von älteren Personen ist wichtig! Je weniger junge Leute sich anstecken, desto weniger Infektionen werden in die Risikogruppen getragen. Es gilt also weiter: Infektionsraten niedrig halten durch Abstand halten und Maske tragen. Es gilt auch: zum Coronatest gehen falls Symptome vorliegen oder Risikokontakte stattgefunden haben. Nur so werden wir glimpflich durch die kommenden Monate kommen!

25.09.2020

Corona-Behandlungszentrum

Als infektiologische Schwerpunktpraxis haben wir frühzeitig einen großen Teil unserer Praxisorganisation auf die Beratung, Betreuung und Behandlung von COVID-Patienten und …

Als infektiologische Schwerpunktpraxis haben wir frühzeitig einen großen Teil unserer Praxisorganisation auf die Beratung, Betreuung und Behandlung von COVID-Patienten und Coronavirus-Verdachtsfällen ausgerichtet. Wir sehen es als selbstverständlich an, uns an der qualifizierten Betreuung dieses Themas in Deuschland zu beteiligen.
Ein beträchtlicher Teil der täglichen Sprechstunde ist reserviert für Patienten mit typischen COVID-Symptomen, für Lehrer und Reiserückkehrer - oder Patienten, die vor Antritt ihrer Reise eine Beratung bezüglich Coronavirus benötigen. Wir bemühen uns, diese Sprechstunden an die große Nachfrage anzupassen. Selbstverständlich achten wir darauf, dass wir unsere nicht-Corona-Patienten weiterhin gut und umfassend versorgen.
Entscheidend ist für uns auch, dass wir die Abläufe der Praxis so optimieren, dass sich nicht zu viele Patienten gleichzeitig bei uns aufhalten und dass Patienten mit Coronaverdacht und/oder Symptomen separat betreut werden.
Glücklicherweise verfügen wir über ein Ärzteteam von aktuell 8 kompetenten Kollegen und großzügige Räumlichkeiten. So können wir die beschriebene Versorgung aufrecht erhalten. Unsere Praxis entspricht demnach einer von Herrn Gesundheitsminister Spahn geforderten Fieberambulanz.

25.09.2020

Die Diskussion um die Quarantänezeit

Aktuell wird die erforderliche Quarantänezeit nach positivem Corona-Test (Abstrich) diskutiert. Zu den aktuell bekannten Fakten: • Die Inkubationszeit zwischen Ansteckung und …

Aktuell wird die erforderliche Quarantänezeit nach positivem Corona-Test (Abstrich) diskutiert.

Zu den aktuell bekannten Fakten:
• Die Inkubationszeit zwischen Ansteckung und Symptombeginn (Latenzzeit) liegt bei etwa 5-7 Tagen.
• Die Ansteckungsfähigkeit dauert insgesamt maximal 8-10 Tage an: 2-5 Tage vor Symptombeginn plus 2-5 Tage nach Symptombeginn. Der Höhepunkt der Infektiosität wird mit Symptombeginn erreicht.
• Die meisten Infektionen verlaufen mit Symptomen, gerade bei jüngeren Patienten kann es aber zu Erkrankungen mit nur sehr milden oder ganz ohne Symptome kommen.

Deshalb gilt: eine verkürzte Quarantänezeit von 10 Tagen nach positivem Test ist nach derzeitigem Wissensstand ausreichend!
Dies ist jedoch derzeit noch nicht von den Gesundheitsbehörden abgesegnet und kann deshalb nicht empfohlen werden.

Ein Kontroll-Test (Abstrich) zur Klärung der Frage, ob man noch ansteckend ist, ist ausdrücklich nicht empfohlen. Auch nach Ausheilung ist häufig noch eine minimale Virusausscheidung in den Atemwegen vorhanden. Diese reicht nicht für eine Ansteckung von anderen Personen aus, kann aber dazu führen, dass die Tests falsch positiv ausfallen und die Patienten verunsichert werden.

Grundsätzlich gilt: Den kompetenten und eventuell von diesen Informationen abweichenden Empfehlungen der örtlichen Gesundheitsämter ist zu folgen! Die erfahrenen Kollegen des öffentlichen Gesundheitsdienstes passen die Empfehlungen stetig an die lokale Infektionssituation an.

29.07.2020

Wie verläuft die Diagnostik auf COVID-19?

Es gibt zwei Sorten von diagnostischen Maßnahmen bei Verdacht auf COVID-19: 1. Der Abstrich/PCR-Untersuchung: Bei Vorliegen von Symptomen (Atemwegssymptomen wie Husten, Fieber, …

Es gibt zwei Sorten von diagnostischen Maßnahmen bei Verdacht auf COVID-19:
1. Der Abstrich/PCR-Untersuchung: Bei Vorliegen von Symptomen (Atemwegssymptomen wie Husten, Fieber, Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen) ist ein Nasen-/Rachenabstrich sinnvoll. Mittels dieser sogenannten PCR-Untersuchung kann das Virus direkt nachgewiesen werden. Der Test wird von der Krankenversicherung bezahlt, wenn ein Krankheitsverdacht vorliegt, also typische Symptome vorhanden sind. Die Kosten für den Test werden auch für Reiserückkehrer von den Behörden übernommen, sofern der Test innerhalb von 72h nach Rückkehr durchgeführt wird. Das Ergebnis liegt spätestens am Folgetag, meist sogar schon abends am gleichen Tag vor.
Falls aus anderen Gründen die Frage der aktuellen Infektiosität einer Person geklärt werden muss (Besuche von Verwandten, berufliche Fragestellung) kann der Test auch durchgeführt werden. In diesem Fall muss der Patient die Kosten selbst tragen. Diese liegen insgesamt bei ca. €115. Wir informieren Sie gerne detailliert über Gebühren und Ablauf.
2. Der Antikörper-Test: Dieser Test weist Antikörper gegen das Virus nach, zeigt also an ob man eine Infektion durchgemacht hat. Wahrscheinlich sind Patienten nach Infektion zumindest zeitweise geschützt vor weiterer Ansteckung. Der Test macht frühestens Sinn ab dem 10. Tag nach dem Auftreten von Atemwegssymptomen, da der Körper Zeit für die Antikörperbildung benötigt.
Die Kosten für den Antikörper-Test werden nicht von den Krankenkassen übernommen, diese liegen bei ca. €30.

22.07.2020

Maßnahmen in unserer Praxis zum Schutz vor Ansteckung

Liebe Patienten! Wir bemühen uns, mittels verschiedener Änderungen unseres Arbeitsablaufs das Infektionsrisiko in unserer Praxis zwischen Patienten aber auch zwischen Patienten …

Liebe Patienten!

Wir bemühen uns, mittels verschiedener Änderungen unseres Arbeitsablaufs das Infektionsrisiko in unserer Praxis zwischen Patienten aber auch zwischen Patienten und Mitarbeitern auf ein absolutes Mindestmaß zu reduzieren.

Hier unsere wichtigsten Maßnahmen:

  • Wir sorgen dafür, dass sich gleichzeitig möglichst wenige Personen in der Praxis aufhalten. Wir erreichen dies durch fest vergebene Termine, eine Einlasskontrolle und intelligente Verteilung der Patienten in unseren großen Räumlichkeiten.

  • In allen unseren Räumen und an den Zugangspunkten zur Praxis sind Desinfektionsmittel-Spender angebracht. Wir fordern alle Patienten auf, vor Betreten unserer Räume die Hände gründlich zu desinfizieren.

  • Akutpatienten bekommen vorab einen festen Sprechstundenplatz zugewiesen. Kontaktieren Sie uns bitte telefonisch, dann erfahren Sie einen individuellen Zeitpunkt, zu der Sie in die Praxis kommen sollen. Wir können so die Patientenströme viel besser steuern und Ihre Wartezeit minimieren.

  • Wir haben die Praxis nach Risikobereichen aufgeteilt. Falls Patienten Erkältungssymptome aufweisen werden Sie unmittelbar von den anderen Patienten getrennt, erhalten einen Mund- Nasenschutz, warten separat und werden in einem dafür vorgesehenen Raum schnellstmöglich versorgt. Wir können jeden Kontakt zu symptomfreien Patienten damit verhindern.

  • Im Praxisbereich für Patienten mit Erkältungssymptomen herrschen intensivierte Hygieneregeln, hier wird ständig vom Personal ein hochwertiger (FFP2-) Mundschutz getragen, zwischen allen Patientenkontakten werden Räume und Gegenstände zusätzlich desinfiziert.

  • Unser Personal und alle Patienten müssen dauerhaft Mund-Nasen-Schutzmasken tragen. Im Zusammenwirken mit unseren weiteren Maßnahmen entsteht hierdurch ein deutlich erhöhtes Schutzniveau.

  • Wir überprüfen täglich unsere Maßnahmen auf Wirksamkeit und Durchführbarkeit. Wir haben zusätzliche regelmäßige Besprechungen im Team eingerichtet, um die Arbeit in der Praxis und den Infektionsschutz ständig optimieren zu können. Unsere ärztlichen Leiter bewerten die Lage der Situation u.a. angesichts der RKI-Meldungen täglich neu und setzen Anordnungen des Gesundheitsamts um. Wir stimmen uns zum Thema auch mit anderen infektiologischen Schwerpunktpraxen und mit den Kollegen der Infektiologie der Uniklinik ab.

  • Vom Händeschütteln zur Begrüßung sehen wir derzeit selbstverständlich ab.

Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben.

26.09.2020

Wer ist besonders gefährdet und warum?

Inzwischen sind einige Risikofaktoren identifiziert worden, welche besonders häufig mit einem gefährlichen, aggressiven Verlauf von COVID-19 einhergehen. Vor allem ältere …

Inzwischen sind einige Risikofaktoren identifiziert worden, welche besonders häufig mit einem gefährlichen, aggressiven Verlauf von COVID-19 einhergehen.
Vor allem ältere Patienten sind gefährdet. Es ist noch nicht ganz klar, warum das so ist. Man geht davon aus, dass die Heilungskapazität und die Organfunktion von älteren Patienten gegenüber jungen Patienten beeinträchtigt ist. Der wichtigste Faktor ist aber: Ältere Patienten haben eine veränderte Immunfunktion, offenbar mit beeinträchtigter Abwehrleistung des Körpers gegen Coronaviren.
Zudem spielen im Alter Begleiterkrankungen eine größere Rolle:

  • Lungenerkrankungen wie COPD, Emphysem, Fibrose - welche mit einer reduzierten Lungenfunktion einhergehen. Dies ist naheliegend, weil die Kapazität der Lunge durch die Infektion mit SARS-CoV-2 schneller an ihre Grenzen kommt. Ein gut behandeltes Asthma ist wahrscheinlich nur ein minimaler Risikofaktor. Raucher sind gefährdet - ein guter Zeitpunkt, damit aufzuhören!
  • Übergewicht scheint ein starker Risikofaktor zu sein. Dies betrifft vor allem Patienten mit starkem Übergewicht (BMS größer als 35).
  • Herzerkrankungen, welche mit reduzierter Herzleistung einhergehen. Eine solche Herzinsuffizienz kann durch verschiedene Krankheiten hervorgerufen werden, zum Beispiel einem unbehandelten hohen Blutdruck, Durchblutungsstörungen des Herzmuskels (koronare Herzkerkankung) und einige mehr. Der Grund für den aggressiven Verlauf ist, dass SARS-CoV-2 nicht selten mit einer Beteiligung des Herzmuskels einhergeht, also direkt dadurch die Herzleistung weiter verschlechtern kann. Zudem sind Patienten mit einem schwachen Herz nicht so gut in der Lage, die Störungen in der Lunge durch die Infektion zu kompensieren.
  • Diabetes mellitus ist ein Risikofaktor, wahrscheinlich wegen der verschlechterten Abwehrfunktion bei betroffenen Patienten. Dies betrifft vor allem Menschen mit einem schlecht eingestellten Zucker!
  • Nierenerkrankungen mit deutlich reduzierter Nierenfunktion. Solche Patienten haben häufig viele Begleiterkrankungen, eine reduzierte Immunabwehr, eine Herzmuskelschwäche - also alles wiederum Risikofaktoren.
  • Ob und welche Art von Immunsuppression ein erhöhter Risikofaktor darstellt wird gerade untersucht. Es scheint so, dass eine milde Immunsuppression nur mit einem gering erhöhten Risiko für komplizierte Verläufe einhergeht. Und auch hier ist wieder alles abhängig von der möglichst normalen Funktion von Herz und Lunge.
28.06.2020

Antikörper-Spende von geheilten COVID-Patienten

Ein sehr vielversprechender Therapieansatz gegen COVID ist die sogenannte passive Immunisierung. Bei diesem Verfahren werden aus dem Blut geheilter Patienten Antikörper …

Ein sehr vielversprechender Therapieansatz gegen COVID ist die sogenannte passive Immunisierung. Bei diesem Verfahren werden aus dem Blut geheilter Patienten Antikörper ("Rekonvaleszentenplasma") gewonnen, welche erkrankten Patienten verabreicht werden um deren Heilung zu beschleunigen. Ein erworbener Schutz kann so quasi auf andere Patienten transplantiert werden.
Wie weiß man, dass man von COVID geheilt ist? Entweder durch ein positives Abstrichergebnis während man Krankheitssymptome aufwies oder durch einen positiven Antikörpernachweis.

Dieses therapeutische Verfahren ist auch bei anderen Erkrankungen seit Jahren ein gängiges Verfahren. Die Risiken für den Spender und den Empfänger sind dank modernster medizinischer Methoden minimal.

Eine ehrenamtliche Initiative aus Köln versucht, ein Netzwerk aus Spendern in Deutschland zu etablieren. So soll eine möglichst große Anzahl an Helfern aktiviert werden, um für möglichst viele Patienten Antikörper zur Verfügung stellen zu können.
Spender können sich auf dieser Webseite registrieren und werden dann an ein geeignetes lokales Spendezentrum weitergeleitet. Wir finden diese Initiative großartig und bitten möglichst viele geheilte Patienten, sich zu beteiligen!

13.11.2020

Ich bin positiv getestet - was ist zu beachten?

Bei einem positiven Test gilt folgendes: Eine strenge Selbstisolierung über derzeit 14 Tage ist erforderlich. Kürzere Quarantänezeiten nach einem negativen Kontrolltest werden …

Bei einem positiven Test gilt folgendes:

  • Eine strenge Selbstisolierung über derzeit 14 Tage ist erforderlich. Kürzere Quarantänezeiten nach einem negativen Kontrolltest werden diskutiert, sind jedoch noch nicht behördlich abgesegnet.
  • Eine gezielte medikamentöse Behandlung für ambulante Patienten ist nicht verfügbar bzw. wird nicht empfohlen. Gegen Kopf- und Gliederschmerzen können antientzündliche Medikamente oder Paracetamol eingesetzt werden. Reichlich Flüssigkeitszufuhr ist sinnvoll, ebenso Ruhe. Es dauert einige Tage, bis die Symptome verschwinden.
  • In der Zeit der Quarantäne sollten möglichst keinerlei Kontakte zu anderen Menschen stattfinden bzw nur unter ausreichendem Sicherheitsabstand und Verwendung von Masken. Siehe auch diesen Link zu einem Flyer des RKI.
  • Falls Sie medizinische Betreuung benötigen melden Sie sich bei uns. Wir klären dann, ob ein Telefonat, eine Videosprechstunde oder ein Hausbesuch erforderlich ist.
  • Angehörige oder Mitbewohner von Infizierten sollten sich ebenfalls schützen. Der Kontakt mit großen Erregermengen sollte unbedingt vermieden werden, weil in solchen Fällen aggressive, gefährliche Verläufe berichtet wurden. Also: dringend Abstand von hustenden oder niesenden Patienten halten!
  • Komplikationen treten meist ab dem 5. Tag der Infektion auf. Diese äußern sich vor allem durch das Symptom Luftnot, vor allem bei körperlicher Belastung. Sollte eine solche Luftnot auftreten und vor allem sollte sie sich im Verlauf verschlimmern kontaktieren Sie unbedingt einen Arzt.
    Wichtige Informationen des RKI zur häuslichen Quarantäne erhalten Sie unter diesem Link.
23.08.2020

Bewertung von Antikörper-Tests

Wir werden häufig nach dem Sinn von Antikörper-Tests (sog. serologische Tests) bei Coronavirus-Infektionen gefragt. Es gibt eine Vielzahl solcher Tests auf dem Markt, zum Teil …

Wir werden häufig nach dem Sinn von Antikörper-Tests (sog. serologische Tests) bei Coronavirus-Infektionen gefragt.
Es gibt eine Vielzahl solcher Tests auf dem Markt, zum Teil auch zum Selbsterwerb im Netz. Die Qualität der angebotenen Analysen ist extrem unterschiedlich. Zum Teil sind wohl sehr minderwertige Tests im Umlauf, welche keine zuverlässigen Ergebnisse liefern.
Der von unserem kooperierenden Labor durchgeführte Test weist eine hohe Präzision auf. Die gemessenen Antikörper sind mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nur dann nachweisbar, wenn tatsächlich eine Infektion mit SARS-CoV-2 stattgefunden hat. Gleichfalls zeigt ein negativer Test mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass keine Infektion durchgemacht wurde bzw dass diese Infektion schon vor längerer Zeit stattgefunden hat und die Antikörper sich bereits wieder zurückgebildet haben.
Eine Antwort kann noch kein Wissenschaftler geben: Schützen die gemessenen Antikörper tatsächlich vor einer neuen Infektion - und wenn ja, wie lange? Auch noch nicht beantwortet ist die Frage, wie schnell nach Infektion diese Antikörper wieder aus dem Blut verschwinden und was das für eine mögliche Immunität, also einen Schutz vor SARS-CoV-2 bedeutet.
Wie bei anderen Virusinfektionen gilt nämlich: Antikörper sind nur eine Schutzbarriere des Körpers. Gleichzeitig werden auch abwehrbereite Zellen gebildet - und diese kann noch kein überprüfter Test messen. Möglicherweise liegt also noch ein Schutz vor SARS vor obwohl die Antikörper schon wieder negativ sind.
Wir empfehlen deshalb unseren Patienten derzeit nur in seltenen Fällen einen Antikörper-Test - beispielsweise wenn dieser für Reisen oder für berufliche Fragestellungen benötigt wird. Es ist damit zu rechnen, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse der nächsten Wochen und Monate die Antwort auf die Frage liefert, wie die Ergebnisse der serologischen Tests zu interpretieren sind.

08.05.2020

Sind HIV-Patienten durch COVID-19 besonders gefährdet?

Aufgrund der derzeitigen Datenlage gehen wir mit hoher Sicherheit davon aus, dass ein Patient unter erfolgreicher HIV-Medikation mit ausreichend hohen Helferzellen (Anhaltspunkt …

Aufgrund der derzeitigen Datenlage gehen wir mit hoher Sicherheit davon aus, dass ein Patient unter erfolgreicher HIV-Medikation mit ausreichend hohen Helferzellen (Anhaltspunkt > 350) und unterdrückter Viruslast KEIN erhöhtes Risiko für einen aggressiven Verlauf von COVID-19 aufweist.
Hier auch ein Link zur Stellungnahme der Deutschen AIDS-Gesellschaft. Es muss aber betont werden, dass die diesbezügliche Datenlage noch nicht ganz klar ist - wir hoffen zeitnah auf verbindliche Zahlen und Daten.

28.06.2020

Warum erkranken auch junge Patienten schwer und sterben?

Es gibt Berichte von jungen Patienten, welche schwer an COVID-19 erkranken und sogar versterben. Es handelt sich um wenige Fälle! Das Risiko für Komplikationen und Tod steigt erst …

Es gibt Berichte von jungen Patienten, welche schwer an COVID-19 erkranken und sogar versterben. Es handelt sich um wenige Fälle! Das Risiko für Komplikationen und Tod steigt erst ab dem 55. Lebensjahr an und wird deutlich höher, je älter die betroffenen Patienten sind.
Die Ursache für einen aggressiven Verlauf bei jungen Patienten ist wahrscheinlich eine übersteigerte Immunreaktion auf die Virusinfektion. Diese erzeugt eine sehr starke Entzündungsreaktion, welche die Lunge und den Kreislauf der Patienten stark strapaziert.
Warum manche Patienten diese starke Reaktion aufweisen ist unbekannt, ursächlich sind jedoch genetische Faktoren - das Immunsystem der Patienten ist also anlagebedingt für SARS-CoV-2 besonders "scharf gestellt".
Ein weiterer Risikofaktor sind große Mengen an Virus zum Zeitpunkt der Infektion. Das Personal im Gesundheitsbereich oder Angehörige von Erkrankten sind besonders gefährdet, da kranke Patienten die husten oder niesen häufig große Mengen an Erregern freisetzen. Es gilt also auch im Haushalt: bei symptomatischer Erkrankung Abstand halten!

18.06.2020

Wie ist die Inkubationszeit der Infektion?

Die Inkubationszeit bezeichnet den Zeitraum zwischen Infektion und dem Ausbruch von Symptomen. Bei SARS-CoV-2 liegt diese Zeit meist bei 4-5 Tagen. Es sind jedoch auch einzelne …

Die Inkubationszeit bezeichnet den Zeitraum zwischen Infektion und dem Ausbruch von Symptomen. Bei SARS-CoV-2 liegt diese Zeit meist bei 4-5 Tagen. Es sind jedoch auch einzelne Fälle beschrieben, wo dieser Zeitraum kürzer (2 Tage) oder länger (14 Tage) ist.
Wichtig: die meisten Patienten entwickeln Symptome, in vielen Fällen allerdings nur leichte Atemwegssymptome. Es sind jedoch auch asymptomatische Verläufe beschrieben, wahrscheinlich bei ungefähr 25% der Patienten. Je jünger die Patienten, desto wahrscheinlicher ist ein asymptomatischer Verlauf.
Die Ansteckungsfähigkeit beginnt ca 5 Tage vor Symptombeginn, ist am höchsten wenn die Symptome erstmals auftreten und dauert dann noch 5 bis 10 Tage an. Bei sehr schweren Erkrankungen kann die Virusausscheidung auch deutlich länger andauern.
Eine Quarantäne von 14 Tagen nach Symptomende scheint sicher genug zu sein, um sein Umfeld vor Infektion zu schützen!

26.09.2020

Wie kann sich SARS-CoV-2 verbreiten?

Die Übertragung kann auf mehreren Wegen erfolgen: Zum einen bilden sich beim Husten oder Niesen Sekrettropfen, welche wahrscheinlich sehr ansteckend sind, weil sie große Mengen an …

Die Übertragung kann auf mehreren Wegen erfolgen:

  • Zum einen bilden sich beim Husten oder Niesen Sekrettropfen, welche wahrscheinlich sehr ansteckend sind, weil sie große Mengen an Virus enthalten. Ein Patient mit Symptomen einer Atemwegsinfektion kann deshalb das Virus sehr leicht auf andere übertragen. Solche Tropfen gelangen über Hustenstöße oder Niesen bis zu einigen Metern weit um die infizierte Person herum.
  • Das SARS-CoV-2 kann sich aber auch über sogenannte Aerosole verbreiten. Das sind viel kleinere Partikel als die Hustentropfen. Im Aerosol ist wahrscheinlich weniger Virus enthalten, die kleinen Tröpfchen fliegen auch nicht so weit wie ausgehustete Partikel, aber sie können länger in der Luft verbleiben weil sie nicht so schwer sind. Aerosoltröpfchen sind wohl der Grund, warum Patienten schon einige Tage vor Symptombeginn ansteckend sind, weil sie schon durch tiefes Atmen oder Sprechen freigesetzt werden.
  • Der dritte Übertragungsweg sind Oberflächen. Dieser Übertragungsweg ist weniger relevant, spielt also nur eine untergeordnete Rolle. Erregerhaltige Tropfen oder Aerosol können sich auf Oberflächen niederschlagen und über die Hände kann dann eine Übertragung auf andere Personen erfolgen. Dies erfolgt über Anfassen des eigenen Munds, der Nase oder der Augen.
    Das Virus ist aufgrund seiner Hülle recht umweltstabil. Wenn die Tropfen nicht austrocknen, können solche Viren auf Oberflächen mehrere Stunden, manchmal sogar Tage ein Ansteckungsrisiko darstellen. Das ist der Grund für die Empfehlung, warum man sich häufig die Hände waschen soll - um eventuell aufgenommene Viruspartikel abzuwaschen. Dies macht vor allem Sinn, wenn man Gegenstände angefasst hat, die von vielen Menschen gleichzeitig benutzt werden, zum Beispiel Türgriffe, Haltegriffe in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Einkaufswagen. Es macht aber keinen Sinn, Desinfektionsmaßnahmen zu übertreiben - häufiges Händewaschen ist die sinnvollste Maßnahme!